Caddü im (Bachelor-)Motivationsloch. Again.

Jaaaaaa ich weiß. Es wiederholt sich jedes Jahr mehrere Male: Mein Motivationssumpf.
Mein aktuelles Problem: Der Bachelor steht an und ich versuche alles um mich davon abzubringen anzufangen. Wieso? Ich habe absolut keine Ahnung.

Sobald ich mich an den Schreibtisch setze um schon einmal die Themen für mein Projekt festzulegen blockiert mein Kopf. Meine Hand steuert die Maus automatisiert auf das Facebook Symbol und schwupp habe ich ne Limo und mein Handy in der Hand und surfe auf Hipstergram.
"Mein Blog braucht mal eine Grunderneuerung!", denke ich und zeichne verschiedene Layouts in meinem Kopf auf, wie er in Zukunft aussehen könnte. Dann frage ich mich, ob ich denn noch die nötigen CSS Kenntnisse habe, oder ob schon wieder alles verschwunden ist. "Ein neues Instagramfoto könnte ich auch mal wieder hochladen!", denke ich mir und durchsuche mein Handy nach den Fotos von gestern.

...

Was ist da los?

Als erstes Thema wollte ich eine Supermarkt-Marke 100 Jahre nach der Apocalypse entwickeln, mit Produkten, Werbekampagne und allem drum und dran - á la Mad Max, Fallout & CO.
Mein Dozent sagte mir ich könne gerne auch in den Science Fiction Bereich gehen. Wieso auch nicht? Der letzte Student, der an meiner Uni das "ganz große Ding" gedreht hat für seinen Bachelor war Shawn Bu, der mit seinem Kurzfilm zu Darth Maul gerade die Hollywoodwelt rockt.
Und dann vergleicht man sich und fragt sich, ob man denn auch etwas so großes auf die Beine stellen könnte. "Eigentlich möchte ich aber auch schnell fertig sein und arbeiten gehen... also, so richtig." Meinen Bachelor hinziehen? Schon allein wegen Mutter, die mir mit dem Kochlöffel im Nacken sitzt keine Option. Dabei würde ich so gerne mein Semesterticket behalten... So günstig werde ich nicht einmal als verkrüppelter Rentner Zugfahren können. Eine Schande ist das.
Nein, es muss nichts weltbewegendes sein. Es darf auch einfach Spaß machen. Und so kam ich auf meine Fallout-Mad-Max-Apocalypse-Idee.

  Mein Dozent meinte dann in einer Mail zu mir, ich solle mir überlegen welches Zielmedium ich ansprechen wollte. Werbekampagne klänge eher nach unserem Marketingdozenten. Vielleicht sollte ich den mal fragen, ob der nicht mein Erstprüfer sein will.
Wollte ich aber nicht. Ich wollte meinen Bachelor im Fotobereich machen und musste mir also etwas anderes überlegen, das den Schwerpunkt mehr auf Fotografie verlagerte.
Ich dachte an ein Postapocalyptisches Kochbuch, aber das würde bei weitem mehr Zeit in Anspruch nehmen, als ich haben würde...

Ein Magazin! Sofort googelte ich nach solchen Zeitschriften wurde aber nicht fündig, beziehungsweise nicht auf die Art, die ich mir vorgestellt hatte. Ein postapocalyptisches Magazin gab es in dieser Form noch nicht. Auch wurde mir bewusst, dass es sich um ein Genre in Kinderschuhen zu handeln schien... Absolut perfekt um etwas Neues in diese Richtung schaffen zu können!

Ich würde große Fotos perfekt in Szene setzen müssen und viel mit Bildern arbeiten.
Das war mir klar. IST mir klar. Mit was würde ich dieses Heft dann füllen? Material habe ich genügend im Grunde. Die Wasteland Warriors sind zum Beispiel dabei dieses Genre in eine bestimmte Richtung zu definieren. Ich habe da zum Glück die richtigen Connections. Und Menschen, die ich kenne kennen Menschen, die Menschen kennen... Die Richtung ist klar und auch, dass ich das Ganze möglichst professionell aufziehen würde. Das Cover wird matt - so viel weiß ich schon. :D Nur leider ist layouten gar nicht meine Stärke... Ich würde mir eines dieser teuren Hochglanzmagazine kaufen und mich daran orientieren. Alles dann nochmal mit einem Menschen besprechen, der das mit dem Layouten besser kann, als ich. Tipps einholen. Und alle Quellen nicht vergessen...

Ich kriege das hin! Das weiß ich. Es wird großartig werden. Ich muss nur anfangen...


Und ääääääääähhhh apropos Instagram! HUST.



TRIP-TIP: Mein Abenteuer in Skandinavien oder Wie man überlebt. :D (PART 1)

Viele haben mich gefragt, ob ich nicht einen Post schreiben könnte über meine Skandinavienreise!
Nun, ihr sollt ihr haben. (: Wie ich gebucht habe, wo ich übernachtet habe, wie ich nicht verhungert bin und andere Erfahrungen. (:


Da ich ein bisschen was gespart und meinen Job gekündigt hatte, wollte ich endlich nochmal raus. Irgendwo hin, einfach Urlaub machen dort, wo ich noch nie vorher gewesen war. Da mich der Norden sehr reizt und ich die Landschaften im Leben mal mit eigenen Augen sehen wollte, fiel meine Wahl auf Skandinavien. (:
Ein bisschen was hatte ich auf der hohen Kante und suchte mir eine Route, bei der ich die Chance haben würde alle drei Länder - Finnland, Schweden und Norwegen - mitnehmen zu können. :3
An der Stelle sei gesagt: NEIN, ich war nicht mutterselen allein unterwegs. :D Wenn ihr keine harten Hunde seid, dann nehmt euch am besten Jemanden mit!

Ein Hotel kam für mich nicht in Frage, da so etwas schnell teuer werden kann und ich nicht immer an den gleichen Ort zurückkehren wollte. Da kam mir meine Neuentdeckung AIR BNB gerade recht! Ich hatte gedacht in der Skandinavischen Pampa würde man keine Unterkünfte finden, aber es waren doch viel mehr als gedacht! :O

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