Mein erstes Jahr auf Hogwarts // LARP-Experience #2

Meine Zimmermitbewohnerin Sabrina war es, die uns am nächsten morgen sanft aus dem Schlaf riss.
  In der Nacht war ich ein paar Mal aufgeschreckt und hatte mich dabei wirklich gefragt, wo zur Hölle ich gerade sein mochte. xD Jemand hatte das schmale, aber hohe Fenster geöffnet und eine kühle, frische Briese wehte den Duft von Gras und welkenden Blättern ins Zimmer. Ich hatte mich noch ein wenig mehr in meinen Schlafsack gekuschelt - fror aber nicht.
  Mir die müden, kleinen Augen reibend fragte ich mit belegter Stimme ,,Wie viel Uhr ist es denn?"
"Halb Sieben." Der Drang war da, sich wieder zurück auf die Matratze fallenzulassen und seinen Tod vorzutäuschen. Niemand zwang uns aufzustehen. Niemand wäre böse gewesen, wenn man einfach weitergepennt hätte. Es war Freitagmorgen um halb sieben, und ich flutschte aus meinem Schlafsack, ließ mich die Holztreppe des Hochbettes hinuntergleiten und zog meinen Koffer unter dem Bett hervor.

"Dein Rock ist zu kurz.", hörte ich Jemanden sagen. Ich drehte mich mit der Zahnbürste im Mund halb um und sah die Person im Spiegel an: Juliet. Juliet Irgendwas. Den Nachnamen hatte ich vergessen aber sie konnte in ihrem authentisch hellblauen Kostüm niemand anderes sein, als unsere Austauschschülerin aus Beauxbaton. Sie trug eine hellblonde Perücke, die in zwei langen, gelockten Zöpfen über ihre Brust hing. Zwischendurch blitzte eine rosane und blaue Strähne auf. Ich konnte ein paar Sommersprossen auf ihrem Gesicht erkennen und bemerkte ihre großen, mandelförmigen Augen und die hellen Augenbrauen, die mit ihrer blass rötlichen Färbung irgendwie nicht ganz zur Perücke passten, aber dennoch nicht großartig auffielen. "Oh." Kam es zwischen Borsten und Schaum aus meinem Mund und ich sah unweigerlich an mir herab. Es stimmte: Mein Rock ragte gerade mal bis an die Knie. Juliet spielte an ihren Haarspitzen, "Ich kann dir einen von meinen leihen, wenn du möchtest. Sonst bekommst du Punkte abgezogen." Ohne weiter nachzudenken nickte und bedankte ich mich, so weit das die Zahnbürste in meinem Mund zuließ und spuckte den Restschaum ins Becken.
Nachdem ich mich umgezogen hatte, packte ich meine uralte, schwere Ledertasche mit einem Bleistift, ein paar losen Zetteln, einem alten Notizbuch und einem Radiergummi. Ich hatte mir auch ein kleines Kräuterlexikon bei meiner Freundin geliehen, die ich von nun an nur noch Alison oder Schwesterherz nennen würde.
Ich zog die schwarzen Schuhe an, streifte den Umhang vom Bügel und schlüpfte hinein. Es war Zeit für's Frühstück.
Auf dem Weg nach Unten warf ich einen letzten Blick in einen der Spiegel im Waschraum. Mit meinem weißen Hemd, der gelben Krawatte und dem dazu passenden Umhang, dem hellgrauen Pullunder und dem wuschigen, roten Haar sah ich echt verrückt aus und ich dachte mir nur: Könnten mich so nur meine Eltern sehen. Mein Blick fiel auf das kleine gelbe Namensschild, das wir alle anfangs bekommen hatten und auf dem ein Name stand, den ich erst wenige Male laut ausgesprochen hatte. Ein Name, der nicht mir gehörte. Für die paar Tage, gehört er mir. Für die paar Tage bin ich Claire Brodie. Ich bin Claire Brodie. Dann eilte ich mit wehendem Umhang den anderen hinterher.

Als ich die große Halle betrat, staunte ich nicht schlecht. Ganz Rechts saßen die Slytherins. Dann die Ravenclaws, dann wir und dann die Gryffindors. Unübersehbar: Ein Haufen Menschen in den jeweiligen Hausfarben knubbelte sich an ihrem Tisch und unterhielten sich.
Zu unserer Linken war ein recht großes Frühstücksbuffet hergerichtet worden: Eine Wurstplatte, Käseplatte, Brötchen, verschiedene Brotsorten, Butter und Frischkäse, Marmeladen und Schokoaufstrich, unterschiedlich hohe Dosen mit Müsli und Cornflakes, Milch, Tomaten, Gemüsegurken und Saft. Auf der Kühltheke rechts neben dem Haupteingang stand ein breites Blech mit geschlossenem Deckel. Als ich diesen später anhob stellte ich mit hüpfendem Herzchen fest, dass es dampfendes Rührei war.
  Nachdem so ziemlich jeder an seinem Platz saß und auch der letzte Tisch ordentlich in einer Reihe zum Buffet marschiert und von dort erfolgreich zurückgelehrt war, gesellten sich auch die Hauslehrer zu ihren jeweiligen Schützlingen. Professor O'Neil betrat die Halle und sofort ertönte ein Chor aus Stühlen, die über den Boden kratzten. Als ich den Kopf drehte konnte ich gerade noch sehen, wie sich der Hauslehrer der Slytherins auf seinen Platz setzte, und es ihm auf sein Kopfnicken hin die Schüler gleich taten. Beeindruckt verzog ich den Mund und hob eine Augenbraue. ,,Ja, genau so hab ich auch geguckt.", sagte meine Freundin und biss geräuschvoll ein Stück aus einer zu dick geschnittenen Gurkenscheibe.
  Als wir gerade die letzten Bissen hinunterschlangen und sich die Halle allmählich leerte, traten zwei kleine Gestalten durch die Tür. Erst hatte ich sie nicht wahrgenommen und hörte einem Jungen aus Gryffindor dabei zu, wie er lauthals seinen Sieg über einen Ravenclaw beim Zaubererwettkampf verkündete, aber dann wurde das Getuschel am Hufflepufftisch so lautstark, dass ich wissen wollte wer da gerade angekommen war. ,,Wer ist das?", fragte ich Daisy leise, als sich die beiden mit vollen Tellern ans vordere Ende des Hufflepuff-Tisches setzten und uns keines Blickes würdigten. ,,Roy McClain." Alison spuckte das Wort förmlich auf den Tisch. ,,Das ist Roy McClain."
Ich runzelte die Stirn und beobachtete Roy McClain dabei, wie er sich dümmlich grinsend etwas zwischen den Zähnen herauspulte. Leuchtend oranges Haar, unterm Kinn abgeschnitten, glatt. Spitze Nase, hohe Wangenknochen. Normal gekleidet. Der andere hatte schwarzes, wuscheliges Haar und ein rundes Kinn. Sein Gang war tapsig und er hatte etwas extrem kindliches ansich. Mit ihren Haarfarben erinnerten mich die beiden an Harry und Ron. Alison fügte in weniger gehässigem Tonfall hinzu ,,und das daneben ist Theodor. Aber alle nennen ihn Teddy.".
Später stellte sich heraus, dass ich mit meiner Vermutung richtig lag. Auch diese beiden waren Mädchen, die männliche Rollen spielten.
  Ich fand heraus, dass Teddy und ich im gleichen Jahr waren, also verfolgte ich ihn unauffällig zum Klassenzimmer, in dem wir Kräuterkunde haben sollten. Inzwischen hatten wir fast 8 Uhr morgens.

Professor Kräuterkunde machte es uns nicht leicht. Mir zumindest nicht. Nervös kritzelte ich so viel ich konnte in mein altes Notizbuch und fragte mich dabei, wie die anderen auf ihre skurrilen und, im Großen und Ganzen wirklich verblüffend scharfsinnigen und logischen Erklärungen kamen, die sie als Antwort auf die Fragen des Professors schussbereit hielten. Da waren Antworten auf Fragen bei, wie ,,Wodurch sehen wir die, für uns Zauberer relevante Pflanzenwelt gefährdet?" oder ,,Wer von Ihnen kann mir sagen, worin sich ... und ... im Detail unterscheiden und wieso Muggel sie ständig verwechseln?". Sofort schnellte die Hand des Gryffindormädchens nach oben, die ihr Haar offen und ziemlich buschig trug. Ich war sogar der festen Überzeugung, dass ich noch nie im Leben so buschiges Haar gesehen hatte. Mit ihrer Art und ihrer spitzen Nase, den runden Bäckchen und dunklen Augenbrauen erinnerte sie mich stark an Jemanden ...
  ,,Hast du am Wackelkraut genascht oder bist du einfach so unausstehlich?" Die Bemerkung peitschte durch den Raum, nachdem gerade Jemand die nächste Frage beantwortet hatte. Alle drehten sich zu dem Jungen (Mädchen! xD) mit grüner Krawatte um, dessen dünnes, schwarzes Haar zu beiden Seiten sein Gesicht umrahmte. Die kürzesten Strähnen waren auf die Länge der Augen geschnitten und gaben der Frisur eine Art ,,John Smith"-Touch.
Sofort wusste ich, wen er damit meinte, denn ich hatte schon minuten vorher aus dem Augenwinkel bemerkt, dass Teddy neben mir nicht stillhalten konnte. Er wippte so stark mit dem Fuß, dass sein gesamter Körper zu vibrieren schien. Nun starrten alle Teddy an, den das jedoch überhaupt nicht zu interessieren schien. Er war gerade damit beschäftigt, eine Karikatur des Professors auf ein Blatt Pergament zu kritzeln. Niemand sagte etwas. Ich sah ihn aus dem Augenwinkel an und klopfte ihm ein Mal mit dem Bleistift auf den Kopf, was Professor Kräuterkunde ein Grinsen abrang, welches er jedoch sogleich wieder durch eine ernste Miene ersetzte, mit der er dann den Slytherin für die Unterbrechung rüffelte und mit dem Unterricht fort fuhr. Derweil war Teddy mit seiner Arbeit fertig und zog ein Gummitier aus seiner Umhangkapuze, die vollgestopft war mit Kinderspielereien, Zettelchen und Süßigkeiten. Immerhin hatte er das Zappeln drangegeben.
  An die bissigen und teils gemeinen Bemerkungen anderer Häuser musste ich mich gewöhnen. Und davon gab es eine ganze Menge... xD
Gleich nach der ersten Unterrichtsstunde begegnete ich einer Gruppe Ravenclaws auf dem Hof und fragte höflich nach der Uhrzeit. Ich wurde von oben bis unten angesehen, bevor sie sich kichernd zusammenrauften und davonstolzierten. Ich blieb verwirrt, allein und vielleicht auch ein wenig gekränkt zurück. Während ich mich beschämt am Kopf kratzte spürte ich, wie mir das Blut ins Gesicht schoss. ,,Es ist nur ein LARP.", sagte ich mir, so leise ich konnte, ,,Es ist nur gespielt. Es ist nur ein LARP." Ich festigte den Griff um meine Schultasche und machte mich auf, die anderen zu suchen.

Es folgten Geschichte der Zauberei, welches sich als nicht so langweilig und ätzend herausstellte, wie es beschrieben worden war, das Mittagessen und schließlich Zauberkunst, mit Professor Bones.
,,Ich weiß, ich weiß. Es ist die letzte Unterrichtsstunde für heute und Sie sind alle müde, haben Hunger und müssen ganz dringend irgendwohin. Aber das ist mir alles vollkommen egal.", Professor Bones legte die Spitze ihres Zauberstabs aus hellem Holz in ihre freihe Hand und spielte damit herum, ,,Heute wird nicht gezaubert, heute lehre ich Sie ein wenig Theorie. Sie werden Ihre Zauberstäbe schwingen, aber ohne zu sprechen. Und Sie werden sprechen ohne zu schwingen. Haben Sie verstanden?" Einstimmiges Nicken, dann blitzte ein kurzes Lächeln auf ihrem Gesicht auf, welches sofort wieder verschwand. ,,Okay, das war gruselig.", sagte ich und beugte mich dabei zu Teddy rüber. Es wunderte mich nicht, dass er mir nicht zuhörte, sondern mit einem Gummitier spielte, das ab und an auf der Tischplatte kleben blieb.
"Jeder sucht sich einen Partner und dann legen wir los." Oh nein... einen Partner suchen. Wen sollte ich mir denn schon aussuchen? Teddy? Wollte denn überhaupt Jemand mit mir zusammenarbeiten?
In dem Moment, in dem ich mich das fragte bemerkte ich, dass ich von einem Mädchen mit langem, hellbraunem Haar angeschaut wurde. Sie trug einen dunkelroten Pullover mit einem gelben Streifen an jedem Ärmelsaum, der sie unverkennbar als Gryffindor identifizierte. Als ich sie ansah breitete sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht aus und sie winkte mich fast schon überschwänglich zu sich herüber. Ich erinnerte mich an sie. Wie hieß sie noch gleich? Wir waren uns auf dem Hof in der Pause begegnet und sie hatte mir ein Kirschbonbon in Herzform angeboten. Curry? Karin? Wie hieß sie noch?  Auf jeden Fall irgendwas mit Reis... Während ich angestrengt überlegte, stand ich auf und ließ mich neben ihr auf die Holzbank fallen. ,,Hallo! Ich bin Kuri. Von eben." Sie drehte ihren Zauberstab in den Händen, ,,Ich hab dir das Bonbon geschenkt." ,,Ja, ich weiß. Hallo." Sie sah mich weiterhin erwartungsvoll an und ich begriff, dass sie meinen Namen wissen wollte. Beinahe hätte ich mich mit ,,Caddü" vorgestellt, bis mein Blick wieder auf den Zauberstab fiel. ,,Ich bin Claire. Brodie." ,,Hallo Claire Brodie." Sie grinste und sah dann rüber zu Professor Bones, die wieder angefangen hatte zu reden.
  Wir sollten einen Glückszauber aufsagen, der unserem Gegenüber das Gefühl von Zufriedenheit, Heiterkeit und Glücklichsein zu schenken vermochte. Den Spruch habe ich leider schon wieder vergessen, aber die dazugehörige Wellenbewegung beherrsche ich nun wie eine eins. xD War es 'Delectio'? Irgendwie sowas.
  Wie dem auch sei; bei den ersten paar Malen mussten wir beide hinter hervorgehaltener Hand ziemlich blöde lachen. ,,Ich schwinge einen Holzstock und sage komische Dinge.", sagte ich und wurde bei dem Gedanken daran noch roter, als ich es ohnehin schon war. Kuri musste lachen, riss sich dann aber doch zusammen, sagte ein paar Mal den Spruch und machte anschließend die Zauberstabbewegung dazu. Ich tat es ihr gleich, obwohl mein Gesicht brannte wie Feuer. Ich kam mir schon ganz schön dumm vor. Aber es erfrischte sehr, dass es nicht nur mir so ging. :D
  Bones ging auf und ab, die eine Hand spielte immer noch mit der Spitze ihres Zauberstabes und kritisch aber amüsiert beobachtete sie das Geschehen über den Rand ihrer blau verspiegelten Hippibrille, ,,Wie schwer es doch sein kann nur ein einziges Wort richtig auszusprechen, was, meine Damen und Herren?" Und damit hatte sie nicht Unrecht. Wir sagten es 'zu herrisch', 'zu schmusig', 'zu gebieterisch' und 'zu lieblos'.
Ich sehe in Röcken wirklich nicht gerade schlank aus. xD
Foto: Jochen Eyer









  ,,Also dann. Nun bitte ich Sie einzeln nach vorne. Sie fangen an, Miss Stronghold!" Das Herz sank mir in den vorschriftsmäßig gesittet langen Rock. Vortreten?! Mit klopfendem Herzen und schweißnassen Händen wartete ich gespannt jeden ab, der an der Reihe war.
Als Kuri und ich dran waren, gab es kein Zurück mehr. Wir standen auf und ich stellte mich mit dem Rücken zum Fenster in die Mitte des Klassenraumes, in dem es noch immer nach uraltem Holz und Staub roch. Wie bei den andere zuvor hörten die Gespräche auf und es wurde totenstill im Raum. Draußen auf dem Hof hörte man den Kies knirschen und ein Lachen. Ich hob die Hand mit meinem geliehenen, grauen Zauberstab, an dem schon ein paar Fussel klebten, weil der Lack wegen der Wärme in der Innentasche im Umhang wieder klebrig wurde. Dann atmete ich ein, hielt die Luft an, blendete alle Menschen im Raum schlagartig aus und konzentrierte mich nur auf die Wellenbewegung. Meine Ohren wurden heiß, doch ich lies mir nicht anmerken, wie hochgradig bescheuert ich mir gerade vorkam. ,,Ja!", Professor Bones' tiefe Stimme durchschnitt die Stille wie ein Beil einen Maschendrahtzaun und ich zuckte leicht aus meiner Trance zusammen, ,,Ja, genau dieser kleine Schwinger am Ende ist es, worauf es ankommt. Die besondere Portion Glückseligkeit. Der Anfang war dahingerotzt aber das Ende war wie aus dem Lehrbuch! Sie dürfen sich setzen."

Fortsetzung folgt . . .

Kommentare :

  1. Ich bin jedes mal schon ganz gespannt auf den nächsten Bericht!
    Hab mich schon länger für LARPs interessiert aber da ich niemanden kenne der zu solchen geht war ich immer sehr unsicher wie das dort denn so abläuft. Deswegen ist es echt super dass du alles so genau beschreibst, vor allem bei einem Harry Potter LARP, da hat man richtig lust das nächste mal mitzumachen!

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    1. Das freut mich! (:
      Ich hätte mir eigentlich Notizen machen sollen. Nach so langer Zeit ist es schwer, sich wirklich an alles zu erinnern, was ich unbedingt schreiben wollte. :D

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  2. Man, keine Ahnung, ob ich meinen Kommentar nun gepostet habe....aber ich fühle so mit dir und bin mega gespannt, wie es weitergeht *_* ich bin so'n Schisser, würde aber zu gerne mal zu sowas... gerade Harry Potter....perfekt ;_;

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    1. Awwww... das ist so süß von dir! <3
      Ich hatte auch echt Schiss. Und meine erwähnte Freundin ist das erste Mal GANZ allein gefahren. xD Wie man sieht (und später erfahren wird ;3) findet man aber schnell Freunde. (:

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Ich freu mich immer über liebe Kommentare. Wer tut das nicht? :3 Danke, für jeden einzelnen! Auch, wenn ich nicht immer sofort antworten kann.
// Im Normalfall antworte ich hier. (:

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